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Bundespolizeidirektion München: Grenzkontrolle: Mutmaßliche Schleusung gestoppt - Marokkaner wollen Landsleute nach Deutschland bringen

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Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei zwei mutmaßliche Schleuser gefasst. Die Marokkaner wollten drei Landsleute ohne Papiere nach Deutschland bringen.

Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Bundespolizei zwei mutmaßliche Schleuser gefasst. Die Marokkaner wollten drei Landsleute ohne Papiere nach Deutschland bringen.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Freitag (16. August) die Ermittlungen gegen zwei marokkanische Staatsangehörige aufgenommen

Rosenheim / A93 (ots) -

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Freitag (16. August) die Ermittlungen gegen zwei marokkanische Staatsangehörige aufgenommen. Sie werden beschuldigt, drei Landsleute illegal über die Grenze gebracht zu haben.

In der Nacht stoppten Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle auf der A93 einen Pkw mit deutschen Kennzeichen. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer stammen ursprünglich aus Marokko. Beide konnten eine deutsche Aufenthaltserlaubnis vorlegen. Ihre drei Mitfahrer verfügten über keinerlei Dokumente, die für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland erforderlich gewesen wären. Laut eigenen Angaben sind sie ebenfalls marokkanische Staatsangehörige und stehen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den mutmaßlichen Schleusern. Diese räumten ein, die 21, 25 und 28 Jahre alten Männer in Mailand abgeholt zu haben.

Der 48-Jährige und sein 38-jähriger Neffe, die beide einen festen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben, wurden wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Sie werden sich voraussichtlich schon bald strafrechtlich verantworten müssen. Ihrer Verwandtschaft wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Einreise verweigert. Sie mussten das Land noch am selben Tag verlassen.

Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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