Klimaschutz

Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019: Philip Köster verlässt Sylt als Weltranglisten-Erster / "Welle machen für den Klimaschutz": Gelungene Premiere für den Green Seven Summit

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Sarah-Quita Offringa, ARU-91 siegt auf Sylt in der Welle Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/136667 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Mercedes-Benz Windsurf World Cup / Green Seven Summit/Tino Wichmann"

Sarah-Quita Offringa, ARU-91 siegt auf Sylt in der Welle Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/136667 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Mercedes-Benz Windsurf World Cup / Green Seven Summit/Tino Wichmann"

Philip Köster (G-44) sichert sich mit seinem driten Platz auf Sylt die Führung in der Weltrangliste. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/136667 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Mercedes-Benz Windsurf World Cup / Green Seven Summit/Tino Wichmann"

Mit Weltranglisten-Platz 1 im Gepäck verließ Deutschlands bester Windsurfer Philip Köster (G-44) heute den Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019. Der vierfache Weltmeister in der Welle geht damit als Führender in das Finale der PWA World Tour auf Maui Ende Oktober und sorgte somit für das i-Tüpfelchen auf einer insgesamt erfreulichen Darbietung der deutschen Windsurf-Elite am Brandenburger Strand

(ots) - Mit Weltranglisten-Platz 1 im Gepäck verließ Deutschlands bester Windsurfer Philip Köster (G-44) heute den Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019. Der vierfache Weltmeister in der Welle geht damit als Führender in das Finale der PWA World Tour auf Maui Ende Oktober und sorgte somit für das i-Tüpfelchen auf einer insgesamt erfreulichen Darbietung der deutschen Windsurf-Elite am Brandenburger Strand. Der erst 15-jährige Lennart Neubauer (G-734) erstaunte bei seinem tollen Sylt-Debüt, indem er u.a. den ehemaligen Weltmeister Kiri Thode (NB-61) im Freestyle schlug, Lina Erpenstein (G-423) aus Kiel wurde Vierte in der Welle.

Green Seven Summit soll Sylt zu einem Vorbild werden lassen:

Die rund 200.000 Besucher hatten aber nicht nur Gelegenheit, Weltklasse-Windsurfer in insgesamt 104 Wettkampfrunden auf dem Wasser zu bewundern. Zum ersten Mal begleitete ein Klimaschutzgipfel das weltweit größte Windsurf-Event. Beim Green Seven Summit ging es in zahlreichen gut besuchten Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen um die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels und mögliche Wege aus der Klimakrise. Renommierte Redner wie Prof. Dr. Fritz Reusswig vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Prof. Dr. Maja Göpel, Generalsekretärin des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung, oder Prof. Dr. Karen Wiltshire, Stellvertretende Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts und Mitgründerin von "Scientists for Future", sprachen nicht nur über weltweit geltende Handlungsempfehlungen in der Klimakrise, sondern auch über die konkreten Schritte, die bisher schon auf der Nordseeinsel getan wurden - und noch getan werden müssen.

Organisator Matthias Neumann: "Sylt hat sich wieder einmal als perfekter Gastgeber für das größte Windsurf-Spektakel der Welt präsentiert. Besonders freut mich, dass wir mit dem Green Seven Summit nun einen Prozess in Gang gesetzt haben, wie eine Welle, die den Surfer trägt. Vielleicht kann das dazu beitragen, dass Sylt zu einem Vorbild wird und eine Geschichte des Gelingens erzählen kann. Wir müssen noch mehr tun. Und das werden wir!"

Philip Köster erwischt die richtigen Wellen zum Sprung auf Weltranglisten-Platz 1:

Köster reichte am Marathon-Montag, an dem bei stürmischem Nordwest-Wind über 11 Stunden Weltklasse-Windsurfsport geboten wurde, der 3. Platz im Wave, um die Spitze an der PWA Weltrangliste zu übernehmen.

Der WM-Titel im Freestyle ging am Mittwoch nach Belgien:

In einem hochklassigen Wettkampf bei besten Bedingungen mit Windgeschwindigkeiten über 20 Knoten profitierte Yentel Caers (B-16) aus Belgien vom Scheitern seines Kontrahenten Youp Schmit (NB-12) und sicherte sich den zum Titel nötigen 6. Platz. Amado Vrieswijk (NB-20), der nach der Hin- auch die Rückrunde für sich entschied, blieb als Trostpflaster der Siegertitel auf Sylt. In einem spannenden Finale schlug Vrieswijk den nun entthronten Weltmeister von 2018, Gollito Estredo (V-10), denkbar knapp. Estredo hatte zuvor sechs andere Surfer geschlagen, ehe ihm im entscheidenden Heat etwas die Luft ausging.

Am Freitag, Samstag und Sonntag ging es bis zur letzten Minute um den Weltmeistertitel in der noch jungen Disziplin Foil-Racing. Mit Nico Prien (G-7), Sebastian Kördel (G-220) und Malte Reuscher (G-777) waren gleich drei Deutsche am Start. Dabei überzeugte vor allem Kördel, der am Sonntag ein Rennen gewinnen konnte und sich so den 5. Platz der Weltrangliste sichern konnte. Weltmeister auf dem Brett mit den Tragflügeln, die die Fahrer aus dem Wasser heben, wurde der Franzose Nicolas Goyard (FRA-465), dem seine Konstanz den Titel sicherte: bei den ersten neun Rennen war sein schlechtestes Ergebnis ein vierter Platz. Damit konnte er sich schon frühzeitig über den Titel auf Sylt und den Gesamtsieg freuen. Hinter ihm wurden Alexandre Cousin (FRA-752) und Luuc Vanopzeeland (NED-55) Zweiter und Dritter auf Sylt.

Top-Debüt für 15-jährigen Freestyler Neubauer und Ausblick auf die nächste Weltmeisterin in der Welle:

Aus deutscher Sicht lieferte der 36. Mercedes-Benz Windsurf World Cup ohnehin einige erfreuliche Resultate: Eine absolut positive Überraschung war der erst 15-jährige Freestyler Lennart Neubauer (G-734) aus Bremen, der bei seinem ersten Start auf Sylt direkt überzeugte. Das Nachwuchstalent konnte den ehemaligen Weltmeister Kiri Thode (NB-61) genauso bezwingen wie den Italiener Riccardo Marca (ITA-988) und wurde am Ende 13. Auch Niclas Nebelung (G-584) aus Kiel zeigte am Brandenburger Strand eine tolle Leistung und kam bis in die 2. Runde. Große Erwartungen darf man auch beim Blick auf die weiblichen Talente haben: Lina Erpenstein (G-423) wurde Vierte in der Welle, und die mit 14 Jahren jüngste Teilnehmerin Alexia Kiefer Quintana (G-59) kündigte in einem Talk auf der Eventbühne kess an, auf jeden Fall einmal Weltmeisterin werden zu wollen.

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